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Von der Drehscheibe zum Curved Screen

– Die Geschichte von LÖWEN ENTERTAINMENT ist eine Geschichte von Produktgenerationen, die ihre jeweilige Zeit geprägt haben. Vom elektromechanischen ROTAMINT der 1950er-Jahre bis zum SPIRIT CURVED mit 55-Zoll-Bildschirm in Ultra-High-Definition-Auflösung – ein Überblick über sieben Jahrzehnte Geräteentwicklung.

1952. Die junge Bundesrepublik ist im Aufbruch, überall wird gebaut, gegründet, ausprobiert. Auch die Automatenbranche formiert sich neu. In Gaststätten und Wirtshäusern stehen die ersten Geldspielgeräte. Eines der Unternehmen, die den Markt von Anfang an antreiben, ist NSM Apparatebau, der Vorgänger von LÖWEN ENTERTAINMENT. Sein erstes großes Produkt wird eines der prägendsten Geldspielgeräte der deutschen Nachkriegszeit: der ROTAMINT. Ein Holzkasten für die Wandmontage, drei runde Sichtfenster, dahinter elektrisch angetriebene Drehscheiben mit bunten Zahlen. Gespielt wird mit 10-Pfennig-Stücken.  

In einer Zeit, in der Geldspielgeräte in Deutschland eine Seltenheit waren – Spielhallen gab es damals noch nicht – traf NSM mit dem ROTAMINT einen Nerv. Bis 1961 wurden über 150.000 Geräte der ROTAMINT-Reihe verkauft. 

Präzisionsarbeit ist gefragt: Vorjustage und Endmontage des ROTAMINT DUETT 1959.

Vom Zahnrad zum Mikroprozessor

Die ROTAMINT-Reihe blieb auch weit über die 1960er-Jahre hinaus das Zugpferd des Unternehmens – und wurde mit jeder neuen Generation ein Stück weiter verbessert. Manche dieser Neuerungen klingen heute selbstverständlich. Damals waren sie es nicht: So integrierte etwa der ROTAMINT GOLD 1960 den Geldwechsler direkt ins Gerät, was Spielgästen deutlich mehr Komfort bot.

Ein großer Entwicklungssprung kam 1977. Mit dem MINT brachte das Unternehmen das erste vollelektronisch gesteuerte Geldspielgerät aus deutscher Produktion auf den Markt. Statt Zahnrädern, Federn und mechanischen Kontakten übernahm ein Mikroprozessor die Steuerung. Das Automatenspiel war im elektronischen Zeitalter angekommen. 

Der ROTAMINT von 1952 war eines der prägendsten Geldspielgeräte der deutschen Nachkriegszeit.
Der ROTAMINT GOLD aus dem Jahre 1960 integrierte den Geldwechsler direkt ins Gerät.
Der MINT war 1977 das erste vollelektronisch gesteuerte Geldspielgerät aus deutscher Produktion.
Der GOLDMINT SAFARI von 1993 bot einen abwechslungsreichen Spiel-Mix.

Nur zwei Jahre später folgte der TRIOMINT „ALLES ODER NICHTS". Er war das erste LÖWEN-Gerät mit Risikospiel – einer beleuchteten Risikoleiter, auf der man seinen Gewinn einsetzen konnte.  

In den 1990er-Jahren wurden die Spielkonzepte ausgefallener. Der GOLDMINT SAFARI von 1993 bot einen abwechslungsreichen Mix aus Sonderspielen, Risikoleitern und Jackpots, der bei Spielgästen gut ankam. 

2006: Mehrere Spiele, ein Gerät

Bis in die 2000er-Jahre galt in der Welt der Geldspielgeräte ein Grundprinzip: ein Gerät, ein Spiel. Wer etwas anderes spielen wollte, musste den Platz wechseln. 2003 wurde LÖWEN ENTERTAINMENT Teil der NOVOMATIC AG. Mit der Expertise des Mutterkonzerns brachte man 2006 unter der Marke NOVOLINE gemeinsam etwas auf den Markt, das die Branche so noch nicht gesehen hatte – einen Multigamer.

Auf den Screen-basierten Geräten erhielten Spielgäste eine Auswahl verschiedener Spiele. Zum ersten Mal konnten sie damit an einem Geldspielgerät wählen, worauf sie Lust hatten. 

2007 war das erste NOVOLINE-Geldspielgerät das Highlight der Branchenmesse IMA in Düsseldorf.

Mindestens genauso wichtig war die Gehäusegestaltung. Statt flacher Wandgeräte setzte LÖWEN ENTERTAINMENT auf Standgeräte – Geldspielgeräte mit eigenem Unterbau, die frei im Raum stehen, mit bedienfreundlichem Pult, Tasten und Touchscreen. Zwei übereinander angeordnete Bildschirme, digitale Walzen, animierte Hintergründe, der gelb-rote Markenschriftzug NOVOLINE auf der Front. Die Optik orientierte sich an dem, was man bis dahin nur aus Casinos kannte. 2007 war das erste NOVOLINE-Geldspielgerät das Highlight der Branchenmesse IMA in Düsseldorf.

Das Standgehäuse setzte sich in den Folgejahren als Standard durch. Bis heute orientiert sich ein Großteil der Geldspielgeräte nationaler und internationaler Hersteller an dem Format, das NOVOLINE 2006 etablierte.  

Spirit Curved: 55 Zoll Bildschirm

In jedem Jahrzehnt seines Bestehens hat LÖWEN ENTERTAINMENT Produkte entwickelt, die für ihre Zeit prägend waren. Der ROTAMINT für die 1950er. Der MINT und der TRIOMINT für die späten 1970er. Der GOLDMINT SAFARI für die 1990er. Die Multigamer ab den 2000er-Jahren.  

Und diese Tradition setzt LÖWEN ENTERTAINMENT auch heute fort: Wer den ROTAMINT von 1952 neben den SPIRIT CURVED von 2026 stellt, braucht keine Erklärung, wie weit die Technik gekommen ist. Drei Drehscheiben hinter Metallfenstern auf der einen Seite. Ein 55 Zoll großer Curved-Monitor in Ultra-High-Definition-Auflösung auf der anderen.

Der SPIRIT CURVED ist das aktuelle Flaggschiff von LÖWEN ENTERTAINMENT. Sein 4K-Bildschirm zeigt die NOVOLINE-Spielewelt in einer Schärfe, die das Spielerlebnis spürbar verändert. LED-Leisten an den Gehäuseseiten reagieren auf das Spielgeschehen und wechseln synchron die Farben. Unter der Haube arbeitet mit COBRA erstmals eine neue Technologie-Plattform. 

Damals der ROTAMINT, heute der SPIRIT CURVED. Gebaut werden beide in Bingen am Rhein.

Zwischen dem ROTAMINT und dem SPIRIT CURVED liegen gut sieben Jahrzehnte. Drehscheiben und Curved Screens, Zahnräder und Mikroprozessoren, 10-Pfennig-Stücke und Cash-Management auf Bankenniveau, ein Spiel pro Gerät und ganze Spielewelten mit einem Touch. Eines ist über all die Jahre gleich geblieben: Gebaut werden die Geräte in Bingen am Rhein. Damals der ROTAMINT, heute der SPIRIT CURVED. Und an der nächsten Idee arbeiten die Entwickler und Produktmanager von LÖWEN ENTERTAINMENT schon heute. 

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Pressekontakt - Simon Obermeier, Leiter Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, LÖWEN ENTERTAINMENT
Simon Obermeier
Leiter Presse- und Öffentlichkeitsarbeit