Wie erkennt man legale und illegale Geldspielgeräte?

An einem legalen Gerät haben sämtliche im folgenden Bild links gezeigten Merkmale sofort ablesbar oder auffindbar zu sein. Fehlt etwas, heißt das: Hier geht es nicht mit rechten Dingen zu. Neben diesen Kennzeichen gibt es weitere, die ein legales Gerät von illegalen unterscheiden. So ist es nur nach einer Freischaltung bespielbar. Die erfolgt durch spezielle Karten, die das Servicepersonal ausgibt, oder eine Code-Freischaltung.
Das Gerät selbst kann maximal 10 Euro annehmen, zwischen den Einzahlungen vergehen definierte Mindestzeiten. Auch Spieldauer, Gewinne und Verluste sind limitiert – an einem illegalen Gerät (rechts im Bild) kann man dagegen mit nur einem Knopfdruck hunderte Euro verlieren. Gewinne schüttet ein legaler Automat selbst aus – ein illegaler kassiert nur.
Wer an einem solchen gewinnt, muss sich das Geld an der Theke abholen. Legale Geräte protokollieren zudem die Spiel-, Buchhaltungs- und Fiskaldaten, diese sind auslesbar. Schließlich gibt es ein weiteres untrügliches Anzeichen für den Gerätestatus: Wird ein legaler Automat eingeschaltet, braucht er rund sechs Minuten, um Sicherheitsmechanismen und Funktionen hochzufahren. Ein System mit geknackter Software ist schon nach 10 Sekunden bereit.

Kampf gegen illegales Spiel
Die deutsche Automatenbranche engagiert sich intensiv im Kampf gegen illegale Glücksspiel-Anbieter. LÖWEN ENTERTAINMENT bietet beispielsweise regelmäßig Schulungen für Behörden an. Dabei zeigen Technik-Experten des Unternehmens Vertretern von Polizei, Ordnungsämtern oder Finanzbehörden, wie sie legale von illegalen Geräten unterscheiden und den illegalen habhaft werden.
Allein 2025 nahmen an 28 Schulungen über 800 Behördenmitarbeiterinnen und -mitarbeiter teil. Zudem begleiten Experten von LÖWEN ENTERTAINMENT auch Kontrollen und Razzien vor Ort. Darüber hinaus unterstützt das Unternehmen finanziell die Whistleblower-Plattform BAlarm, über die anonym Informationen zu illegalem Glücksspiel gemeldet werden können.




